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Details

Herstellung einer 330 m langen, vorgesetzten und rückverankerten Spundwand Erneuerung Spundwand Rhein-Ruhr-Hafen, Mülheim

Die bestehende Spundwand im Rhein-Ruhr-Hafen Mülheim hatte das Ende Ihrer Lebensdauer erreicht und wurde durch Einbau einer vorgesetzten, rückverankerten Stahlspundwand erneuert. Da die Tragfähigkeit der bestehenden Ufereinfassung stark eingeschränkt war erfolgte der Einbau der neuen Spundwand vom Wasser aus. Der Zwischenraum zwischen alter und neuer Wand wurde mit Kies 0/32 verfüllt und der obere Bereich mit einem Betonholm versehen. Die neue Spundwand wurde mit Kantenpollern und Steigeleitern ausgerüstet. Vorhandene Ausläufe wurden durch den Einbau von Rohrleitungen verlängert und durch die neue Wand geführt.
Vor Einbau der neuen Spundwand erfolgten umfangreiche Kampfmittelsondierungen mit anschließendem Freilegen und Bergen der Verdachtspunkte.

02/2021 – 10/2022
AuftraggeberBetriebe der Stadt​ Mülheim an der Ruhr 
AuftragnehmerTiefbau GmbH Unterweser, Oldenburg
Eckdaten

- 325 m Kampfmittelsondierung / Bergung Verdachtspunkte
- 446 t vorgesetzte Spundwand, (tkL 604 / 605)
- 152 Stck. Verpressanker, GEWI d= 32 mm
- 330 m Vergurtung 2 x U240
- 1.300 m³ Kiesverfüllung 0/32
- 300 m³ Betonholm oberhalb der Kiesverfüllung
- 12 Stck. Steigeleitern
- 3 Stck. Kantenpoller, 300 kN